Gehirnwellen

Die Frequenzbänder unseres Gehirns

Gehirnwellen - Praxis für Neurofeedback - VolketswilGehirnwellen sind Ausdruck der elektrochemischen Vorgänge des Gehirns. Sie sind elektrisch messbar und machen somit sichtbar, wie das Gehirn arbeitet. Das Elektroenzephalogramm (EEG) ist die graphische Aufzeichnung dieser Gehirnströme. Die Gehirnwellen werden unterteilt in langsame (Delta, Theta und Alpha) und schnelle (Lobeta, Hibeta, Beta und Gamma) Wellen.

Delta-Wellen, 0-3 Hz:

Produzieren wir im tiefen, traumlosen Schlaf, im Trancezustand und bei Bewusstlosigkeit.

Theta-Wellen, 4-7 Hz:

Produzieren wir in den leichten Schlafphasen oder während eines Tagtraumes. Man reagiert nur noch auf wichtige und starke Umweltreize.

Alpha-Wellen, 8-12 Hz:

Diese Wellen nennt man die Brücke zwischen Bewusstem und Unbewusstem. Man ist entspannt und leicht aufmerksam, sehr kreativ. Es wird vermehrt in Bildern gedacht. Bei verschiedenen Entspannungstechniken werden Alpha-Wellen vermehrt produziert und wirken beruhigend. Aber bei zu vielen Alpha-Wellen mit offenen Augen, speziell im Frontalhirn, kann die Konzentration leiden .

Lobeta/SMR-Wellen, 13-15 Hz:

Hier ist man entspannt, gelassen und gleichzeitig voll wach und aufmerksam. Dieser Zustand ist ideal, um Informationen aufzunehmen.

Beta-Wellen, 15-20 Hz:

Beta Wellen entstehen bei normaler geistiger Aktivität, z.B. beim konzentrierten Denken, Planen und Problemlösen. In diesem Zustand ist man aufmerksam, konzentriert und fokussiert.

Hibeta-Wellen, 20-38 Hz:

In diesem Frequenzbereich befindet sich das Gehirn in erhöhtem Erregungszustand. Zu viele Hibeta gehen oft einher mit Stress, Angst bis Panik, Zorn, zwanghaftem Verhalten und Denken (Grübeln) oder einer sprunghaften Gedankenführung.

Gamma-Wellen, >38 Hz:

Treten bei der Bewältigung von sehr anspruchsvollen Tätigkeiten auf, die eine hochgradige und übergeordnete Informationsverarbeitung und erhöhte Kreativität verlangen. Dies ist ein wichtiger Frequenzbereich, um die Informationen im ganzen Hirn zu integrieren und die verschiedenen Hirnareale zu synchronisieren. Werden häufig im Hochleistungsbereich (Peak Performance) benötigt, wie bei Managern, Künstlern, Hochleistungssportlern oder Zen-Meistern.